Historie

Historie der Ortschaft Brenken (Fotos: Alfons Wester) 

Brenken liegt im nordwestlichen Zipfel der Paderborner HochflĂ€che, dem waldreichsten Gebiet Ost-Westfalens. Durch den von West nach Ost KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAverlaufenden Hellweg ist es im Norden von der Hellwegebene und dem MĂŒnsterland getrennt; im SĂŒden schließt sich das noch höher gelegene, gebirgige Sauerland an. Auf kalkreichem Untergrund der „Oberen Kreide“ gelegen befindet sich Brenken am Mittellauf der Alme etwa 4 km nordöstlich von BĂŒren.

Im Laufe vieler Jahrtausende hat sich der Fluss nordöstlich in die Karstfelsen             eingeschnitten und ein breites Tal mit bewaldetem Steilhang im Norden und bebaubaren GleithĂ€ngen im SĂŒden entstehen lassen. Die 27,41 qkm große Gemarkung Brenken erstreckt sich ĂŒber einen Höhenunterschied von 182 m, im Norden 168 m ĂŒber NN und im SĂŒden als VorlĂ€ufer des Sauerlands 350 m ĂŒber NN. Diese malerische Lage verleiht Brenken eine besondere landschaftliche Schönheit.

Der Name Brenken

Das Wort „Brenken“ ist von „brinc“ = Anhöhe, HĂŒgel abgeleitet. Die Ă€lteste archĂ€ologische nachweisliche Besiedlung ist zwischen 4200 und 2800 vor Christi Geburt erfolgt. Ein weiterer Nachweis ist der Fund eines Steinbeils aus der Steinzeit. Auch wurde eine MĂŒnze im Bereich des Schlosses Erpernburg aus der Römerzeit gefunden mit der Aufschrift „NERO“ (54–68 nach Christi).

Die Geschichte des Ortes Brenken

Das Dorf Brenken (heute ca. 2200 Einwohner) ist seit der kommunalen Neugliederung 1975 ein Ortsteil der Stadt BĂŒren, Kreis Paderborn, und liegt im Tal der Alme, gerade unterhalb der heutigen Abfahrt Paderborn/BĂŒren der Autobahn (A44) Dortmund – Kassel. Die Ortschaft Brenken, eingebettet in das idyllische Tal der Alme, umgeben von ausgedehnten WĂ€ldern mit ihren urigen Eichen, knorrigen Buchen und gertenschlanken Fichten, mit seinen satten Wiesen und Weiden und den wogenden Getreidefeldern, kann auf eine reiche geschichtliche Vergangenheit zurĂŒckblicken. Brenken gehört zu den ganz alten Siedlungen unserer Heimat. UrsprĂŒnglich ist Brenken eine kleine Ansiedlung mit wenigen zusammenliegenden Bauernhöfen gewesen. Diese standen allesamt wegen der Wasserbeschaffung entlang des Flusses Alme. Unten an der Alme lagen die Weiden, angrenzend die einzelnen HĂ€user – oberhalb der Siedlung die Ackerfluren, darĂŒber der Wald. Meinwerk war 1009–als Pfarrer von Brenken erwĂ€hnt.

Alte Siedlung

Authentische Unterlagen aus frĂŒhen Jahrhunderten liegen nur spĂ€rlich vor und fußen auf Vermutungen. Mit Sicherheit ist anzunehmen, dass etwa 400 v. Chr. die Sachsen in unser Gebiet eindrangen und die hiesigen StĂ€mme unterjochten. Alte Funde, wie zum Beispiel Teile eines Mammutzahns, Geweih eines Riesenhirsches, Elch-Geweihe und Werkzeuge aus der Steinzeit zeigen der Nachwelt, dass bereits lange vor Christi Geburt eine Besiedlung erfolgt ist. Sicher ist, dass der Ort Brenken aufgrund seiner geografischen Lage zu den Ă€ltesten Siedlungen unserer Heimat zĂ€hlt. Die Bauernhöfe lagen weit zerstreut in der großen Feldflur, im Raume der heutigen Flur Dahle, Alberdinghusen, Ramseshausen, Silikensodt, Schattenhusen und andere. In der unruhigen fehdenreichen Ära gingen die umliegenden Dörfchen ein. Die Bewohner siedelten sich zum grĂ¶ĂŸten Teil in Brenken (auch Brenkuin genannt) an.

FrĂŒhe Christianisierung

Obwohl die urkundlichen Überlieferungen recht dĂŒrftig sind, ist anzunehmen, dass die Pfarrei nicht vor dem 8. Jahrhundert in der Karolingerzeit gegrĂŒndet worden ist. Ein Holzkirchlein dĂŒrfte den ersten christlichen GlĂ€ubigen aus einer großen Anzahl von Kleinsiedlungen der weiteren Umgebung als KultstĂ€tte gedient haben. Kilian wurde 689 in WĂŒrzburg ermordet. Wie uns ĂŒberliefert wurde, hat der Bischof Burghard von WĂŒrzburg am 8. Juli 752 die Gebeine Kilians erhoben. Ab dann könnte es auch erst die Verehrung des hl. Kilian gegeben haben, und erst 778 wurden die Reliquien in Anwesenheit von Karl dem Großen in den Salvator-Dom, den VorgĂ€ngerbau der NeumĂŒnsterkirche in WĂŒrzburg, ĂŒberfĂŒhrt. Wir nehmen hier eher an, dass die Kirche in Brenken mit der Errichtung der Seelsorgebezirke durch Karl den Großen nach seinem Sieg ĂŒber die Sachsen hier errichtet wurde. Es ist also nicht anzunehmen, dass es vor 799 (dem Besuch Karls des Großen in Paderborn) in Brenken eine christliche Kirche gegeben hat. (Zusatzinformation: Diese Bemerkungen erheben nicht den Anspruch auf VollstĂ€ndigkeit, Brenken, 16.05.2005, Pfarrer Josef Kersting, Brenken)

Karl der Große war es, der die Sachsen, die zu dieser Zeit das hiesige Gebiet bevölkerten, unterwarf und die Christianisierung vorantrieb. Die jetzige romanische Pfeilerbasilika stammt aus dem 12. Jahrhundert und zĂ€hlt zu den Ă€ltesten Kirchen unserer Heimat. Der Turm mit seinen 1,80 Meter dicken GemĂ€uern erstand schon frĂŒher und bot der Bevölkerung gegen die brandschatzenden Kriegsscharen in dem mittelalterlichen Zeitgeschehen Schutz und Asyl. Das qualitĂ€tsmĂ€ĂŸig gute Rohmaterial zu dem imposanten Bauwerk gewannen unsere Vorfahren zum grĂ¶ĂŸten Teil aus den SteinbrĂŒchen, die sĂŒdlich des Ortes erschlossen waren. Von der Wehrhaftigkeit des Turmes legen die noch vorhandenen Schießscharten und die tiefen Rillen in den Turmpfeilern, wo Spieße und Hellebarden geschliffen wurden, ein beredtes Zeugnis ab.

Im 19. Jahrhundert

Im Jahre 1800 zĂ€hlte Brenken bereits 770 Einwohner und 125 HĂ€user, wogegen im Jahre 1900 nur 150 Seelen und rund 50 HĂ€user gezĂ€hlt wurden. Bedenklich stimmt dieser geringe Geburtenzuwachs, obwohl der Kinderreichtum gerade auf dem Lande fast eine SelbstverstĂ€ndlichkeit war. Acht ErdenbĂŒrger je Familie zĂ€hlte man im Durchschnitt. Fragt man nach der Ursache dieses geringen Zuwachses, so ist zu bedenken, dass die Lebensbedingungen, vor allem die hygienischen Voraussetzungen, ziemlich schlecht waren und viele Kinder bereits im Alter von weniger als zwei Jahren starben. Zudem bot die allgemeine Struktur der Wirtschaft der heranwachsenden Jugend kaum Arbeitsmöglichkeiten. Ganze Familien verkauften ihr Hab und Gut und folgten seit der Mitte des 19. Jahrhunderts einem allgemeinen Trend, indem sie ihr GlĂŒck in Übersee suchten, vorwiegend in dem wie ein Sog wirkenden Nordamerika und Kanada.

Die Geschichte der Freiherren von und zu Brenken

Die Geschichte des Ortes ist eng verbunden mit der Adelsfamilie der Freiherren von und zu Brenken, die heute auf Schloss Erpernburg lebt. Wahrscheinlich haben sie ursprĂŒnglich als Dienstmannen der Paderborner Kirche deren GĂŒter verwaltet. Der Baron von und zu Brenken ist noch heute Patronatsherr der Kirche. Seit dem spĂ€ten Mittelalter hat der Ortsadel der Freiherren von Brenken fĂŒr das Dorf große Bedeutung. Sie ĂŒbten die Gerichtsbarkeit seit Ende des 12. Jahrhunderts bis zur SĂ€kularisation des Bistums Paderborn Anfang des 19. Jahrhunderts aus.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Die Kriminalgerichtsbarkeit lag uneingeschrĂ€nkt in den HĂ€nden der jeweiligen Freiherren. Der FĂŒrstbischof von Paderborn hatte lediglich ein Aufsichtsrecht hinsichtlich der Rechtsprechung. Der Strafvollzug lĂ€sst sich aus den noch vorhandenen Quellen des Archivs der Freiherren von Brenken auf Erpernburg nachweisen. Die Strafen waren sehr hart und sollten abschreckend wirken. So wurde unter anderem Mitte des 14. Jahrhunderts ein Giftmörder gerĂ€dert, ein wegen Diebstahls und Bigamie Verurteilter durch das Schwert hingerichtet und Anfang des 16. Jahrhunderts ein Pferdediebstahl-Delinquent durch ErhĂ€ngen bestraft. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAZu ihrem Herrenhaus, Schloss Erpernburg (1734), fĂŒhrt am bewaldeten Nordhang eine urwĂŒchsige Allee. Im Familienwappen ĂŒber der EingangstĂŒr erinnern Erdbeeren an den ursprĂŒnglichen Namen „Erdbeerenburg“. In den Achsen der Nord- und SĂŒdseite befinden sich Sandportale mit Freitreppenanlagen. Der Stammsitz der Adelsfamilie ist umgeben von einem Park mit seltenen BĂ€umen.100_0297-Schlossallee 903 p

(Chronik Brenken 1981)

250 Jahre Schloss Erpernburg Am 3. und 4. September 1981 feierte die Familie von und zu Brenken die 250. Wiederkehr der Fertigstellung des Schlosses Erpernburg.

Forsthaus Krug

Nordwestlich des Schlosses steht das historische Fachwerkhaus Forsthaus Krug (1731). Einst war es Rasthaus fĂŒr Kutscher und Umspannstation fĂŒr Pferde und Kutschen und lag am Alten Hellweg, der bedeutendsten Handelsstraße unserer Region. Das Eingangstor an der Stirnseite trĂ€gt im Schnitzbalken folgende lateinische Inschrift: SUB DEI AUSPICIO ET VIRGINIS MATRIS EIUS PIO PATROCINIO DOMI UM HANC AD COMMODUM KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAITINERANTIUM RUSTICAM FECERUNT FERDINANDUS DOMINIUS DE ET IN BRENCKEN ET FELICITAS DE WESTPHALEN CONIUGES ANNO 1731. (Unter dem Schutze Gottes und unter der frommen Obhut seiner jungfrĂ€ulichen Mutter haben dieses Landhaus zum Wohle der Reisenden erbaut Ferdinandus, Herr von und zu Brenken, und Felizitas von Westphalen. Im Jahre 1731.) Die Köpfe der TorstĂ€nder zieren die Wappen der Erbauer, links derer von Brenken und rechts derer von Westphalen. Um 1730 wurde in unserer Heimat das Postwesen ausgebaut. Eine Extrapost fuhr von Paderborn nach RĂŒthen ĂŒber BĂŒren und passierte das Forsthaus Krug. Seit 1731 spannte der Postillion hier aus und wechselte die Pferde, die in dem westlich angebauten, 32 m langen Pferdestall Unterschlupf fanden (Relaisstation). WĂ€hrenddessen konnten sich die Reisenden im Krug erfrischen. Trotz aller Romantik war das Reisen in den ungefederten Postkutschen bei den unbefestigten Straßen und den zahlreichen Schlaglöchern kein VergnĂŒgen, eher eine Strapaze. Denn den damaligen Kleinen Hellweg kann man nicht mit der heutigen Rennpiste vergleichen. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAWĂ€hrend das Gasthaus im heimischen Schwarzweiß-Fachwerk erbaut wurde, hat der Stall 1 m dicke massive PlĂ€nerwĂ€nde mit ursprĂŒnglich vier Schießscharten nach Westen, von denen man bei dem Umbau drei zumauerte. Das könnte auf einen Wehrcharakter und ein noch grĂ¶ĂŸeres Alter hindeuten, zumal es sich hier um einen strategisch wichtigen Punkt handelt. Geschichtlich ist darĂŒber allerdings nichts bekannt. Eine Karte ĂŒber die Postlinien von 1825 aus der Preußenzeit fĂŒhrt diese Strecke noch auf. Eine Neuordnung trat ein, als 1850 die Eisenbahn Paderborn– Geseke– Lippstadt– Soest in Betrieb genommen wurde. Damals wurde BĂŒren und damit auch Brenken dem Postamt Lippstadt unterstellt und von Geseke aus mit einer Extrapost versorgt. Seit dieser Zeit hat die Relaisstation als Gasthaus ausgedient und fand als Forsthaus eine wĂŒrdige neue Verwendung. Schon der Urgroßvater der Besitzerin des Gasthauses Reineke war Förster in Erpernburg. Ihm folgte sein Sohn, dann folgten Spiekermann, Marx, Henneke und 1919 Wilhelm Bertmann sowie sein Sohn Hubert Bertmann, der 1964 in sein Eigenheim nach Ahden ĂŒbersiedelte.

Niederburg

Unterhalb des Schlosses, zwischen Papier- und SĂ€gemĂŒhle, liegt die Ruine einer alten Wasserburg. Bekannt als „Niederburg auf der Brede“ war sie der alte Stammsitz der Freiherren von und zu Brenken. Bereits im 17. Jahrhundert zerstört, stehen immer noch Reste.119_1902-Ruine Niederburg - 903 p Ganz in der NĂ€he sind im Flussbett die Kreidefelsen besonders spaltenreich (Schwalgen). Hier gelangt OberflĂ€chenwasser in den Untergrund und speist benachbarte FlĂŒsse wie die Heder in Upsprunge/Salzkotten. Nach der Aufgabe der SĂ€gemĂŒhle betreibt der Baron von und zu Brenken dort Turbinen zur Gewinnung von ElektrizitĂ€t. Aufgrund der verantwortungsvollen Bewirtschaftung unserer VĂ€ter und GroßvĂ€ter konnte sich im Almetal eine Auenlandschaft mit selten gewordenen Tieren entwickeln, die es heute zu schĂŒtzen gilt. An der Landstraße in Richtung Autobahn liegt der sogenannte „Huckenpuhl“,160_6077-Huckenpuhl 903 p ein Teil des alten Flusslaufes, der nur bei Hochwasser voll durchflutet wird. Der Verkehrsverein pflanzte dort Weiden und erstellte einen kleinen Rastplatz fĂŒr Wanderer und Fahrradfahrer. Durch das Almetal (Wiesenweg) verlĂ€uft eine Teilstrecke der beliebten Kaiserroute von Paderborn nach Aachen.

Markuskapelle

GegenĂŒber vom Huckenpuhl, in den Brenkener Almeauen steht eine kleine Backsteinkapelle mit pyramidenförmigen Pfeilaufbauten, die „Markuskapelle“, die von den  Eheleuten Adolph Pahls und Anna-Maria geb. Richter, auf Wunsch ihrer leicht gehbehinderten unverheirateten Tochter, einer Schneiderin, etwa 200 m von ihrem Erbhof auf der Breite erbaut wurde.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Die kleine Kapelle, die dem Hl. Markus geweiht ist, war von 1861 bis Ende 1998 ĂŒber vier Generationen in Privatbesitz. Von 1861 bis 1885 gehörte sie der Familie Pahls, spĂ€ter ab 1885 durch Einheirat und die sich dadurch ergebende NamensĂ€nderung der Familie Kloppenburg. Am 1. Januar 1999 wurde sie durch eine Schenkung der kinderlosen Eheleute Wilhelm und Anneliese Kloppenburg Eigentum des Heimat- und Verkehrsvereins Brenken e.V. und bleibt somit der Gemeinde Brenken erhalten. Über 40 Wegekreuze und Bildstöcke zeugen von religiösem Brauchtum. Einige davon dienen als Stationen bei den drei großen Prozessionen: Christi Himmelfahrt, Fronleichnam und MariĂ€ Geburt.

Zum Kreuzweg

Nach einer Mission im Jahr 1863 entschied sich die Gemeinde, einen Kreuzweg anzulegen. Freiherr von Brenken zu Erpernburg gab den Weg im Rickwerk dazu her. Der wurde auf seine Kosten so angelegt, wie er auch heute noch verlĂ€uft. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADas Geld fĂŒr die Stations-HeiligenhĂ€uschen wurde von mehreren Personen gespendet sowie die sonstigen Kosten durch milde Gaben aufgebracht. Der Kreuzweg wurde am 22. Mai 1864 von dem hochwĂŒrdigen Pater Thomas am Feste der Heiligen Dreifaltigkeit eingeweiht.

Kreuz an der Loreto-Kapelle

Dieses Kreuz ist ein Gedenkkreuz. Es steht auf dem Gut des Freiherrn von Brenken und ist zum Gedenken an den Tod von Philipp Freiherr Wolff Metternich zu Wehrden errichtet worden. Dieser Freiherr starb bei einer unglĂŒcklichen Kutschfahrt, denn um das Jahr 1900 waren die Wege sehr uneben und gefĂ€hrlich. Dabei war die Kutsche das beste Fortbewegungsmittel jener Zeit. Das Kreuz besteht völlig aus Stein und hat folgenden Aufbau: Unten einen Sockel mit einer Gedenkinschrift, darĂŒber ein Kreuz, an dem Jesus hĂ€ngt. Die Inschrift auf dem Sockel lautet: „Hier fand einen plötzlichen Tod Freiherr Philipp Wolff Metternich zu Wehrden am 22. Juni 1900 – Betet fĂŒr ihn!“ Die auf dem Kreuz lautet: „Mein Jesus, Barmherzigkeit!“ Das Kreuz steht neben der Loreto-Kapelle im Wald an der Straße vom Krug nach Brenken.

Kreuz bei Familie Bielemeier

Dieses Kreuz steht in der Kilianstraße 24. Es trĂ€gt die Inschrift „INRI“ und es zeigt den gekreuzigten Jesus Christus. Es gibt zwei ĂŒberlieferte Geschichten darĂŒber. Die erste Geschichte besagt, dass eine alte Frau es als Zeichen ihrer Frömmigkeit dort aufstellen ließ. Die zweite besagt, dort habe frĂŒher ein Bauernhaus gestanden. Eines Tages brach eine Pferdepest aus, die viele Tiere verenden ließ. Nachdem die Pest vorĂŒbergegangen war, soll der Bauer als Zeichen seiner Dankbarkeit dieses Kreuz errichtet haben. Das einzig sichere aber ist, dass das Kreuz im Jahr 1921 hier aufgestellt wurde. 1999 wurde das Kreuz restauriert und am Karfreitag 2000 vom Pastor Josef Kersting eingeweiht.

Kreuz an der Straße von Ahden nach Brenken

Dieses sehr alte Kreuz steht an der Straße von Brenken nach Ahden amKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Fahrradweg und ist mit dem steinernen Sockel ca. 2,50 m hoch. An ihm hĂ€ngt der gekreuzigte Jesus, dessen Arm wegen der schlechten Pflege durch den – leider unbekannten – Besitzer abgebröckelt ist. Es ist ein Gelöbniskreuz, das von Familie Schlechter (LĂŒttig) errichtet wurde. Es ist völlig aus Stein und trĂ€gt keine Beschriftungen. Es wird auch Kreuz Krug genannt.

Kreuz Thiele (Drei Feldkreuze)

Dieses hölzerne Kreuz befindet sich im Moosbruch an der verlĂ€ngerten Hopfenstraße und ist, als Holzkreuz ohne Corpus, sehr schlicht gehalten. Es wurde um das Jahr 1950 von Familie Thiele aufgestellt und an den heutigen Besitzer (Familie MĂŒnstermann aus Ahden) vererbt. Das Kreuz trĂ€gt keine Inschrift.

Feldkreuz Luis (Drei Feldkreuze)

Dieses Kreuz ist ein Holzkreuz mit Corpus. EigentĂŒmer ist die Familie Luis– (Schellewald). Es befindet sich in den Wiesen im Bocklied unter zwei krĂ€ftigen Linden.

Feldkreuz Pommer (Drei Feldkreuze)

Pommers Kreuz ist ein  Holzkreuz mit Corpus. Es wurde um das Jahr 1920 von Familie Bernhard Pommer errichtet und 1988 von Familie Wilhelm Pommer erneuert. Es steht an der Weggabelung Moosbruch/Knickteich unter zwei Kastanien in einer kleinen Anlage mit BrĂŒcke und Sitzbank.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Die Inschrift auf dem Sockelbalken, die auf einer weißen Platte geschrieben ist, lautet: „Im großen Reiche der Natur siehst du des großen Meisters Spur. Doch willst du ihn am grĂ¶ĂŸten sehn, dann bleib bei einem Kreuze stehn.“

Kreuz der Pfarrgemeinde

Dieses Kreuz ist das Kreuz der Pfarrgemeinde. Es befindet sich vor dem Pfarrhaus in der Kilianstraße 38 gegenĂŒber der Kirche.

Kreuz bei Familie Kleine am Ortsausgang Richtung BĂŒren

Dieses Kreuz, ein Holzkreuz mit Corpus, gehört nicht – wie vielleicht anzunehmen ist – der Familie Kleine, sondern der Familie MĂŒnstermann aus Ahden. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIhnen wurde das 1951 von Familie Thiele aufgestellte Kreuz vererbt. Vor ca. zwei Jahren (1999) wurde es durch den Heimat- und Verkehrsverein Brenken e.V. restauriert und anschließend wĂ€hrend einer Prozession neu eingeweiht.

Kreuz bei Familie Happe am Ortsausgang Richtung BĂŒren

Dieses Kreuz stand erst 50 m ortseinwĂ€rts auf Herrmann SchĂ€fers (Stuhldreiers) Grund und Boden. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAFerdinand Happe stellte das Kreuz auf Geheiß seines Vaters in den Garten neben sein Wohnhaus. Vor etwa 20 Jahren ließ er den Corpus verkupfern und restaurierte die Holzbalken.

Kreuz am Krug

Dieses Kreuz ist das Kreuz Krug, das – wie der Name schon sagt – gegenĂŒber dem Forsthaus Krug Ecke Loretoberg/Kleiner Hellweg steht. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAEs ist ein Holzkreuz mit Corpus, dessen Besitzer die Familie der Freiherren von und zu Brenken ist. Es wurde am 12. Februar 1964 errichtet und trĂ€gt die Inschrift „Herr erbarme dich unser“.

Holzkreuz Wiesmann-Schlechter

Dieses Kreuz, ein Holzkreuz mit Corpus, steht im Ramesfeld Richtung Steinhausen auf dem GrundstĂŒck der Familie Wiesmann-Schlechter unter zwei Linden und ist mit dem EisengelĂ€nder, das vom Kirchenkreuz stammt, umrahmt. Neben dem Kreuz stehen eine Sitzbank und ein Gedenkstein. Das Kreuz wurde von der Familie Schlechter-Quaß um 1920 aufgestellt, 1970 von Familie Wiesmann erneuert, 1981 restauriert und mit einem Corpus versehen. 1989 wurde ein Gedenkstein mit folgender Inschrift zum Gedenken an den letzten NamenstrĂ€ger der Familie Schlechter (H. Schlechter), der im Zweiten Weltkrieg fiel, gelegt: „Herr segne alle, die hier vorĂŒbergehen. Auch die FrĂŒchte, die auf dem Felde stehen. Auf der Scholle treu geschafft, die Tod und Krieg dahingerafft“.

Steinkreuz Koers

Dieses Steinkreuz mit Corpus steht einsam neben einem Weißdorn am Wegesrand am Feldweg im Ramsfeld auf dem GrundstĂŒck von Familie Koers. Es wurde dort auch von Familie Koers errichtet.

Holzkreuz der Familie Kloppenburg

Dieses Kreuz, ein Holzkreuz mit Corpus, steht, beschĂŒtzt von zwei Birken, am Heggeweg auf dem GrundstĂŒck der Familie Kloppenburg. Es wurde von der Familie Kloppenburg-Corsmeier am 15.10.1954 errichtet, um an den Tod des bei der Arbeit verstorbenen Bauern Josef Kloppenburg-Corsmeier zu erinnern. Die Inschriften auf dem Kreuz lauten: „Herr segne die Felder der Heimat und Gott rief hier bei der Arbeit den Bauern Josef Kloppenburg-Corsmeier“.

HeiligenhÀuschen am Rickwerk

Dieses HeiligenhĂ€uschen steht auf dem Besitz des Freiherrn von und zu Brenken neben der Alme am Baakweg/ Rickwerk. Aufgestellt haben ihn die Baronin von Schorlemmer und ihr Gatte, der Baron von Brenken. Sie wohnten seinerzeit am Baak, wo heute noch die Niederburgruine von dem damaligen Herrenbesitz zeugt. Das Doppelwappen, als Zeichen der Familie, ist noch an der Seite des HĂ€uschens sichtbar. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAIm Jahr 2000 ĂŒbernahm die Freiwillige Feuerwehr Brenken die Patenschaft fĂŒr das HĂ€uschen. Es wurde neu eingeweiht und beherbergt heute den Heiligen Florian, den Patron gegen die Wasser- und auch gegen die Feuergefahr. Deswegen ist er der Schutzpatron der Feuerwehr und so werden die Feuerwehrleute auch als „Florians JĂŒnger“ bezeichnet. Kaminkehrer und Schmiede bitten ihn ebenso um Hilfe wie Bauern und Brauer bei DĂŒrre.

HeiligenhÀuschen des Heiligen Meinolfus am Moosbruch

Dieses HeiligenhĂ€uschen steht an der Haarener Straße Ecke/Moosbruch mit einem Abguss der Figur des Hl. Meinolfus, der Gut Böddeken erbaut hat. Die echte Figur befindet sich das Jahr ĂŒber in der Kapelle des Schlosses Erpernburg. Das HĂ€uschen ist ca. 2 m hoch, enthĂ€lt keine Inschrift und wird von der Familie der Freiherren von und zu Brenken betreut. Außerdem ist es eine Station bei der Christi-Himmelfahrtsprozession.

HeiligenhÀuschen des Heiligen Joseph

Im HeiligenhĂ€uschen an der Sendstraße 10 steht eine Figur des Hl. Joseph. Der Besitzer ist Johannes Vonnahme. Im Jahr 1934 wurde das HĂ€uschen zum ersten Mal nach einem Feuer restauriert und es ist heute eine Station in der Fronleichnamsprozession.

HeiligenhÀuschen am Feuerwehrhaus

In diesem HeiligenhĂ€uschen stand frĂŒher eine Figur der Hl. Agatha, aber wegen einer alten Geschichte wurde sie herausgenommen. Das HĂ€uschen steht auf dem Vorplatz des Feuerwehrhauses und gehört der Stadt. Es ist bereits vor 200 Jahren aus Sandstein gebaut worden und der Heiligen Agatha, der Patronin gegen Feuergefahren, geweiht. Durch diese Gefahren erhielt das HĂ€uschen auch seine besondere Bedeutung, die wir hier in den Einzelheiten schildern wollen: Die Überlieferung berichtet, dass in der Mitte des vorletzten Jahrhunderts ein Großbrand auf dem Ükern ausbrach, der sich durch den heftigen Wind auf das ganze Dorf auszubreiten drohte. Als MenschenhĂ€nde versagten, begab sich der Brenkener Pfarrer mit dem Allerheiligsten zum Ükern und rief den Schutz Gottes und der Hl. Agatha an. St. Agatha half und das Feuer konnte eingedĂ€mmt werden. Die Spitze des St. Agatha-Bildstocks zierte eine Eisenkugel.KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA Diese löste sich gegen Ende der 60er-Jahre des vorletzten Jahrhunderts und fiel vom Bildstock herunter. Man achtete nicht darauf und zusammen mit dem Alteisen wanderte die Kugel in einen Geseker Schmelzofen. Doch wĂ€hrend der ĂŒbrige Inhalt des Ofens schmolz, konnte die Hitze der Kugel nichts anhaben; sie verĂ€nderte sich nicht. Man entnahm die Kugel dem Ofen und versuchte sie mit einer MetallsĂ€ge zu zertrennen. Auch das war vergeblich. Die SĂ€geblĂ€tter brachen und nur ein kurzer Schnitt wurde der Kugel zugefĂŒgt. Man konnte sie nicht zerstören. Auf dem Brenkener „Breitenroggen“ ackerte der Besitzer des Bildstocks auf seinem Land. Plötzlich erschien ihm seine verstorbene Mutter in ihrem Nesselkleid, das sie zu Lebzeiten getragen hatte, und beschwor ihren Sohn, die Kugel wieder auf den Bildstock zu setzen. Die Mutter bat ihren Sohn so eindringlich, sodass der Sohn seine Arbeit abbrach, um ihren Wunsch zu erfĂŒllen. Den Geseker Schmelzleuten war die Kugel mittlerweile unheimlich geworden. Sie wollten die Kugel dem Vorbesitzer zurĂŒckgeben, brachten sie aber irrtĂŒmlicherweise nach Ahden. Dem Manne aber, der sie dorthin mitnahm, folgte auf dem ganzen Weg der Schatten der toten, mahnenden Frau. Inzwischen hatte auch der Besitzer des Bildstocks herausgefunden, dass sich die Kugel in Ahden befand. Er holte sie dort ab. Auf dem RĂŒckweg nach Brenken folgte ihm wiederum seine verstorbene Mutter. Sie mahnte ihn, darauf zu achten, dass die Kugel stets die Spitze des Bildstockes ziere. Als die Kugel wieder auf dem Bildstock der Hl. Agatha befestigt war, verschwand die tote Mutter fĂŒr immer. Doch das SĂ€gen hatte Spuren hinterlassen. Außerdem war die nicht rostfreie Kugel in den 200 Jahren sehr vom Rost zersetzt worden. So kaufte der Schwiegersohn eine neue Kugel mit einem Kreuz darauf, die sich bis heute auf dem HĂ€uschen befindet.

HÀuschen des Hl. Antonius

Dieses HeiligenhĂ€uschen beherbergt die Figur des Hl. Antonius. Es steht in der Sendstraße 30 und der Besitzer ist die Familie Luis. Es ist aus Backsteinen um 1769 errichtet worden. Um die Figur zu schĂŒtzen, befindet sich ein Gitter vor ihr.

HÀuschen der Hl. Anna

Dieses HeiligenhĂ€uschen steht in der Kilianstraße 55 bei Familie Kaup (FilleplĂ€sters). Die Aufschrift am Boden des HĂ€uschens lautet: „St. Anna Pronobis ora 1903“ . Es ist aus Stein, der neu verputzt und ĂŒbermalt worden ist. Im Innern befindet sich die Figur der Hl. Anna. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADie Hl. Anna wurde von 1700 bis 1750 von hollĂ€ndischen Bauern geschnitzt. Wie der Inschrift zu entnehmen ist, wurde 1903 dieses ZiegelsteinhĂ€uschen auf dem Hof der Familie Karl Kaup erbaut. Die weiß gestrichene Figur der Hl. Anna 1927 ist von Pastor Bernhard Kaup neu gefasst worden. Sie blieb bis zu seinem Tode bei ihm in Natzungen. WĂ€hrend dieser Zeit hat dort eine getöpferte Figur gestanden. Da beim Brennen der Figur ein Fehler passiert ist, ist die Figur etwas kleiner als das Original. Seit 1996 steht eine andere Figur im HĂ€uschen. Das Original der Hl. Anna befindet sich jetzt im Eigentum der Familie Kaup.

HĂ€uschen im Haarener Wald

Dieses HeiligenhĂ€uschen ist der Bildstock der Hl. Maria. Er wurde um das Jahr 1843 gebaut und war frĂŒher das Ziel der Christi-Himmelfahrtsprozession. Es befindet sich im Haarener Wald an der Straße von Brenken nach Haaren, BĂŒren usw. und steht auf dem Grund und Boden der Freiherren von und zu Brenken. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADas HĂ€uschen ist ca. 3 m hoch und an den beiden Seiten befinden sich Wappen der Freiherren von und zu Brenken. Leider befindet sich nicht die original zum HĂ€uschen zugehörige Figur dort, sondern die einer anderen Heiligen.

„Immaculata Conceptio“ Figur an der Erpernburg

Diese Figur stand frĂŒher vor den Stallungen in der Ökonomie. Sie wurde vor ca. 25 Jahren von der Freifrau von und zu Brenken in die NĂ€he des Schlosses versetzt, an den westlichen Rand des Parks, am Weg zur Loreto-Kapelle, wo sie einen wĂŒrdigen Platz gefunden hat. AlljĂ€hrlich im September macht die Marienprozession dort Station. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERADie Figur wird auch MariensĂ€ule genannt. Sie besteht völlig aus Stein, bis auf den aus Metall bestehenden angedeuteten Heiligenschein. Dieser hat die Form eines Kranzes, an dem sich kleine sternförmige Stacheln befinden. Die Figur steht auf einer Kugel (wahrscheinlich ist die Erdkugel gemeint), die eine Schlange umschlingt, die versucht, sich selbst in den Schwanz zu beißen. Darunter ist ein weiterer, aber flacher Sockel, auf dem die Inschrift „IMMACULATA CONCEPTIO“ steht. Zuunterst wiederum ist ein ca. 1 m hoher, neu gebauter Sockel.

Figur des Hl. Nepomuk

Die Figur des Hl. Nepomuk befindet sich am Anfang des Privatweges zur Erpernburg. Johannes Nepomuk war ein MÀrtyrer, der im Jahr 1393 in Prag wegen seinerKONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA unnachgiebigen Haltung zum Beichtgeheimnis in der Moldau ertrÀnkt wurde. Er gehört zu den meistverehrten Heiligen im deutschsprachigen Raum und ist der Patron der BeichtvÀter.

Ehrenmal an der Pfarrkirche St. Kilian

Dieses Ehrenmal wurde den Toten der beiden Weltkrieg gewidmet und ist im Jahr 1960 an die Stelle eines alten Ehrenmals, das 1923 errichtet wurde, getreten. Drei Jahre nach der RĂŒckkehr des letzten Kriegsgefangenen machte man sich zunĂ€chst 1953 Gedanken ĂŒber ein wĂŒrdiges Ehrenmal. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERANachdem verschiedene PlĂ€ne keine Zustimmung fanden, wurden erst wieder im Jahre 1958 neue Planungen eingeleitet. Der Entwurf stammt vom akad. Bildhauer Bernd Hartmann aus WiedenbrĂŒck-Lintel. Das Ehrenmal gehört der Pfarrgemeinde und steht, wie man sicherlich recht gut erkennen kann, neben dem Haupteingang der Kirche. AlljĂ€hrlich findet hier in Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde und der Soldatenkameradschaft Brenken im November eine Gedenkfeier zum Volkstrauertag statt, um zum Frieden und VerstĂ€ndnis der Menschen untereinander aufzurufen.

Ehrenmal am alten Friedhof

Die Inschrift dieses ersten Brenkener Ehrenmals lautet „Ich hatte einen Kameraden“. Es ist den Gefallenen des Ersten Weltkrieges gewidmet. Im Jahre 1921 setzte die Gemeinde auf Anregung des Kriegervereins dieses Denkmal. Zuerst stand es in der NĂ€he des Hauptportals der Kirche, wo sich heute ein neues Ehrenmal befindet. Es wurde durch den akademischen Bildhauer Franz Guntermann aus Bielefeld angefertigt und kostete 18.087 Reichsmark. Den Unterbau, der nochmals 8.000 Reichsmark kostete, fertigte Otto BrĂ€utigam aus BĂŒren an. KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERAAuf drei SchriftflĂ€chen waren die Namen der Gefallenen und Vermissten aufgezeichnet. Auf schwarzem Marmor stand folgende Inschrift: „Den Gefallenen zum VermĂ€chtnis. Den Lebenden zur Erinnerung“. DarĂŒber war ein Rundkranz mit folgendem in Stein gemeißeltem und in Gold gefasstem Leitspruch: „Eine grĂ¶ĂŸere Liebe hat niemand, als wer sein Leben gibt fĂŒr Freunde“. Leider kĂŒmmerte sich niemand darum, die Inschriften zu retten oder zu fotografieren. Die Anlagen wurden von Joseph Harth aus BĂŒren gepflegt und dieser bekam 988 Reichsmark fĂŒr seine Dienste. Insgesamt kostete das Denkmal 27.075 Reichsmark. Der Preis wurde von der damaligen Inflation beeinflusst. Heute steht das Ehrenmal auf dem Friedhoff im Steinfeld und die Soldatenkameradschaft Brenken hat die Pflege des Ehrenmals ĂŒbernommen.

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